Kunst & Ausdruck
🎶 Musik – meine Leidenschaft
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💭 Musik – Emotionen in Klang und Beratung. Psychologie, Selbstentwicklung & Neurodiversität.
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Entdecke, wie Musik, Psychologie und Neurodiversität zusammenhängen. Meine musikalische Biografie und psychologische Einblicke ins Selbst.
Zudem findest du hier aktuelle Informationen zu Persönlichkeitsstörungen und kognitiven Besonderheiten.
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🪶 Musik entspringt der Seele – Eine musikalische Biografie
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Bevor ich meine beratende Tätigkeit aufnahm, schrieb und veröffentlichte ich eigene Songs, die Emotionen kraftvoll transportieren. Heute fließen sowohl Empfindsamkeit als auch Authentizität in meine Beratung ein.
Cover
Lach doch mal, 2007
Aus aktuellem Anlass steht dieser Song derzeit nicht zur Verfügung. Vielen Dank für dein Verständnis.
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Thesen & Theorien
Manche Inhalte auf dieser Seite berühren tiefgehende emotionale Themen. Musik hat mich gelehrt, Gefühle wahrzunehmen und auszudrücken – genau diese Empfindsamkeit fließt auch in meine Arbeit ein. Alles, was ich teile, kommt aus dem Herzen – nie, um Wunden zu schlagen, sondern um Brücken zu bauen und Verständnis zu fördern.
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🌿 Psychologie
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Die Theorie über das Selbst
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Nach der analytischen Psychologie von Carl Gustav Jung (1875–1961) existiert das kollektive Unbewusste. Ebenso gibt es aktuelle Theorien über das kollektive Bewusstsein, die sich mit dem Selbst auseinandersetzen.
Meine persönliche Definition:
"Das Selbst ist die (von bewussten und unbewussten Traumata sowie gesellschaftlichen Etiketten) unbeeinflusste Seele, die uns allen innewohnt. Sie ist unabhängig vom Außen oder von der Meinung anderer. Sie IST. Du BIST."
Oder anders ausgedrückt:
"Das Selbst passt sich an innere und äußere Bedingungen an und der Mensch verliert damit den ursprünglichen Bezug zu seinem wahren Kern."
Dies ist Teil des humanistischen Ansatzes, der das Entwicklungspotential eines Menschen fördert.
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Persönlichkeitsstörungen
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Wenn Menschen ihre Heilung nicht selbst herbeiführen können, entstehen oft missbräuchliche Strukturen – häufig in Familien oder nahen sozialen Umgebungen.
Typische Merkmale sind:
Pathologischer Narzissmus oder
narzisstische Prägungen.
Die Aufteilung in Schwarzes Schaf und Goldenes Kind.
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Narzisstische Prägungen verstehen
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Narzisstische Prägungen entstehen oft in frühen Beziehungserfahrungen und zeigen sich später in unserem Selbstbild, unserem Umgang mit Nähe und unserem Bedürfnis nach Anerkennung. Dabei geht es nicht um feste Zuschreibungen, sondern um ein Spektrum menschlicher Erfahrungen.
Manche Menschen haben gelernt, ihren Selbstwert stark an Leistung, Anpassung oder äußere Bestätigung zu knüpfen. Andere erleben im Kontakt mit narzisstisch geprägten Bezugspersonen Unsicherheit, Selbstzweifel oder das Gefühl, „nicht genug“ zu sein. [Zum Artikel]
In der Psychologie wird zwischen alltäglichen narzisstischen Anteilen und einer klinischen Ausprägung wie der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung unterschieden. Für die persönliche Entwicklung ist jedoch vor allem entscheidend, die eigenen Muster achtsam zu erkennen und zu verstehen. [Zum Artikel]
In der Beratung geht es nicht darum zu bewerten, sondern darum, innere Dynamiken sichtbar zu machen. Den Selbstwert unabhängig von äußeren Rückmeldungen zu stärken und neue, gesündere Formen von Beziehung zu ermöglichen.
Empathische Menschen werden von anderen häufig zum schwarzen Schaf gemacht, weil sie den inneren Schmerz der anderen spiegeln.
Die Ich-Verteidigungsfunktion (Ego) schützt Menschen vor unangenehmen Wahrheiten. Doch es ist möglich, aus diesen Mustern herauszuwachsen.
📖 Buchhinweis: Mein neues Buch analysiert das Selbst und narzisstische Prägungen wissenschaftlich. [Hier erwerben]
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📊 Wissenschaft
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🧬 Kognitive Merkmale und Neurodiversität
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Einige Menschen nehmen Reize (Gerüche, Lautstärke, Stimmung) besonders intensiv wahr. Sie sind oft:
intuitiv und introvertiert
vielseitig künstlerisch kreativ
emotional intelligent
lösungsorientiert und kreativ beim Problemlösen
Neurodiverse Menschen benötigen nach stressigen Situationen Rückzug, um die intensiven Reize zu verarbeiten. Dauerhafte Überreizung kann sonst zu psychischen oder physischen Erkrankungen führen.
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Hochsensibilität als feine Wahrnehmung
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Der Begriff Hochsensibilität, geprägt von Elaine N. Aron, beschreibt eine besondere Form der Reizverarbeitung. Hochsensible Menschen nehmen Eindrücke intensiver wahr, verarbeiten sie tiefer und reagieren oft stärker auf emotionale und soziale Signale.
Das kann sich zeigen in:
einer feinen Empfänglichkeit für Stimmungen
einem ausgeprägten Bedürfnis nach Rückzug und Ruhe
tiefer emotionaler Resonanz und Empathie
Hochsensibilität ist keine Diagnose, sondern ein Persönlichkeitsmerkmal – mit sowohl herausfordernden als auch wertvollen Seiten.
Gerade in einer oft schnellen und reizintensiven Welt kann es schwierig sein, die eigene Sensibilität gut zu regulieren. Gleichzeitig liegt darin eine besondere Fähigkeit der Tiefe, Verbundenheit und ein differenziertes Erleben.
In der Begleitung geht es darum,
die eigene Wahrnehmung besser zu verstehen,
Überforderung zu reduzieren
und die eigene Sensibilität als Ressource zu integrieren.
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Verstehen von Hochsensibilität I Neurodiversität einfach erklärt I Die Bedeutung nach Judy Singer
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Die australische Sozialwissenschaftlerin Judy Singer prägte in den 1990er-Jahren den Begriff der Neurodiversität. Dahinter steht die Idee, dass neurologische Unterschiede – etwa Autismus, ADHS oder auch Hochsensibilität – keine Defizite, sondern natürliche Varianten menschlicher Vielfalt sind. [Zum Artikel]
Im Kontext der Hochsensibilität bedeutet das: Menschen nehmen Reize intensiver wahr und verarbeiten sie tiefer. Diese besondere Wahrnehmung ist keine Störung, sondern eine individuelle Ausprägung des Nervensystems. [Zum Artikel]
Die Neurodiversitätsbewegung trägt dazu bei, Hochsensibilität neu zu betrachten – weg von der Pathologisierung hin zu mehr Akzeptanz und Verständnis für unterschiedliche Formen des Erlebens.
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Engagement für Inklusion
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Als Fachkraft für Inklusions- und Integrationspädagogik setze ich mich dafür ein, dass neurodiverse Menschen besser verstanden und unterstützt werden. Mein Ziel ist, gesellschaftliche Akzeptanz, Rücksicht und Integration zu fördern.
Blogartikel
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👩👧👦 Warum triggert dich dein Kind - und was steckt wirklich dahinter?
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Kennst Du diese Momente, in denen dein Kind etwas ganz Kleines macht – und in dir steigt plötzlich eine starke Emotion hoch? Wut, Überforderung oder Hilflosigkeit?
Du reagierst vielleicht heftiger, als du eigentlich möchtest – und fragst dich danach: Warum passiert mir das immer wieder?
Die Antwort ist oft tiefer, als es im ersten Moment scheint.
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❓ Was ist eigentlich ein Trigger?
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Ein Trigger ist keine "Überreaktion", sondern ein Hinweis. Er zeigt dir, dass etwas in dir berührt wird, das nicht im Hier und Jetzt entstanden ist.
Oft sind es alte Erfahrungen aus deiner eigenen Kindheit:
– Situationen, in denen du dich nicht gesehen gefühlt hast
– Momente, in denen du dich anpassen musstest
– Gefühle, die damals keinen Raum hatten. Dein Kind trifft – ganz unbewusst – genau diese Punkte.
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🫶 Warum berührt gerade dein Kind dich so stark?
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Kinder haben eine besondere Fähigkeit: Sie spiegeln uns.
Nicht absichtlich – sondern weil sie:
ehrlich sind,
Bedürfnisse klar zeigen
und Grenzen austesten.
Und genau das kann alte, ungelöste Themen in uns aktivieren.
Es geht also nicht darum, dass dein Kind "zu viel" ist.
Sondern darum, dass etwas in dir gesehen werden möchte.
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👉 Was kannst du konkret machen, wenn dich dein Kind triggert?
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Der wichtigste Schritt ist nicht perfekt zu sein – sondern sich bewusst darüber zu sein, was gerade passiert. Das heißt:
1) Erkennen statt verurteilen
Wenn du merkst, dass du getriggert bist, halte kurz inne und frage dich: "Was fühle ich gerade wirklich"?
2) Verantwortung übernehmen
Dein Kind ist nicht die Ursache deiner Gefühle – sondern der Auslöser.
Das verändert alles.
3) Neue Reaktionen üben
Du musst nicht sofort alles "richtig" machen. Schon ein kleiner Moment des Innehaltens kann langfristig viel verändern.
4) Erkenntnis
Dein Kind ist nicht dein Problem. Es ist – auf eine sehr ehrliche Weise – dein Spiegel.
Und genau darin liegt eine große Chance:
Du kannst wachsen, alte Muster erkennen und bewusster leben.

